Hundekrankheiten


Auf dieser Seite, möchten wir Ihnen die häufigsten Hundekrankheiten vorstellen!

wie z.B

 

  • Parvovirose
  • Giardien
  • Scheinträchtigkeit
  • Tollwut
  • Zwingerhusten
  • Staupe
  • Zecken

Parvovirose (Hundeseuche )


Krankheit:

Die Hundeseuche, medizinisch Parvovirose, ist eine Infektionskrankheit beim Hund. Sie wird durch Viren aus der Familie der Parvoviridae hervorgerufen. Sie kommt weltweit vor und zeigt sich in erster Linie durch schweren Erbrechen, hohes Fieber und Durchfall beim Hund. Es zeigen aber nur etwa zehn Prozent der infizierten Hunde Symptome.

 

Generell hat ein Hund mit Parvovirose gute Heilungschancen, wenn die Hundeseuche rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Insbesondere bei jungen Hunden, die noch nicht geimpft sind, und bei älteren Tieren, die zusätzlich unter weiteren Erkrankungen leiden, treten aber auch schwere Verläufe und Komplikationen auf.

 

Ursachen:

Bislang sind drei Parvoviren bekannt, die bei Hunden eine Parvovirose hervorrufen (Canine Parvoviren). Infizierte Hunde scheiden die Erreger mit dem Kot aus, möglicherweise auch mit Erbrochenem und Speichel.

 

Andere Hunde stecken sich fäkal-oral mit der Hundeseuche an, zum Beispiel über Futter, das mit Kot verunreinigt ist. Da die Parvoviren sehr stabil sind, können sie bei Raumtemperatur überleben und bleiben außerhalb des Körpers bis zu sechs Monate ansteckend.

 

Symptome:

Die Hundeseuche ruft nur bei etwa zehn Prozent der infizierten Hunde Symptome hervor. Die anderen Hunde zeigen keine Beschwerden, scheiden die Erreger aber über den Kot aus und bilden Antikörper gegen die Parvoviren. Dadurch sind sie innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre gut vor der Hundeseuche geschützt. Die Antikörper gehen von der Mutter über den Mutterkuchen (Plazenta) und die erste Muttermilch (Kolostrum) auch auf die Welpen über und verhindern etwa in den ersten 8 bis 12 Wochen eine Infektion mit den Erregern.

 

Löst die Hundeseuche Symptome aus, treten diese etwa 4 bis 10 Tage nach der Infektion auf.

Der Hund wirkt abgeschlagen, verweigert das Fressen und hat hohes Fieber. Zunächst erbricht der Hund, einige Stunden später treten außerdem wässrige, zum Teil blutige Durchfälle auf. Durch die Flüssigkeitsverluste kann das Tier stark austrocknen.

 

Vor allem bei jungen Hunden lösen die Parvoviren in seltenen Fällen schwere Herzerkrankungen aus. Von dieser sogenannten kardialen (das Herz betreffende) Form der Parvovirose („Welpenmyokarditis“) sind vor allem 3 bis 12 Wochen alte Welpen betroffen. Sie versterben häufig, ohne vorher typische Krankheitsanzeichen zu zeigen. Erst kurz vor dem Tod kommt es zu Atemnot, Herzrhythmusstörungen und Lungenödemen. Diese schwere Verlaufsform der Parvovirose beim Hund tritt inzwischen durch die Impfung von Zuchthündinnen und die damit verbundene Grundimmunisierung der Welpen praktisch nicht mehr auf.

 

Weitere mögliche Komplikationen der Hundeseuche sind eine Blutvergiftung (Sepsis) und eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung (Pankreatitis) beim Hund . Bestimmte Hunderassen wie Bullterrier, Dobermann-Pinscher, Labrador Retriever und Rottweiler erkranken häufiger an der Hundeseuche. Besonders gefährdet sind außerdem nicht ausreichend oder ungeimpfte Welpen, ältere Hunde (vor allem wenn die Impfung nicht aufgefrischt wurde und die Tiere gleichzeitig an anderen Erkrankungen leiden) sowie Hunde in Hundezuchten, bei Hundehändlern oder bei Hundeausstellungen („show dog disease“), da sich die Parvovirose bei ihnen besonders leicht ausbreiten kann.

 

Diagnose:

Hat der Hund Beschwerden wie hohes Fieber, Durchfall und Erbrechen und ist er gleichzeitig nicht gegen die Hundeseuche (Parvovirose beim Hund) geimpft, ist es sinnvoll, das Blut untersuchen zu lassen. Bei der Parvovirose sind im Blut weniger weiße Blutkörperchen vorhanden (Leukopenie). Da diese Veränderung des Blutbilds sowie die weitern Symptome der Hundeseuche auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, sind für eine sichere Diagnose spezielle Testverfahren notwendig.

 

Der Tierarzt stellt die Parvovirose beim Hund fest, indem er den Erreger in einer Kotuntersuchung mittels immunologischer oder mikroskopischer Methoden nachweist. Dazu untersucht er entweder eine Blutprobe auf Antikörper gegen Canine Parvoviren (immunologischer Test) oder führt einen Schnelltest zur Diagnose aus der Kotprobe durch.

 

Die Caninen Parvoviren sind allerdings – je nach Stadium der Erkrankung – nicht immer nachweisbar. Nachweise an Kotproben sind besonders dann schwierig, wenn der Hund wässrigen Durchfall hat. In der Praxis wendet der Tierarzt in der Regel immunologische Nachweismethoden an, um die Hundeseuche zu diagnostizieren.

 

Behandlung:

Die Behandlung der Hundeseuche zielt in erster Linie darauf, die Beschwerden des Hundes zu lindern und mögliche Komplikationen zu vermeiden. Die Intensivtherapie besteht vor allem aus Infusionen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Außerdem ist es wichtig, auf eine gute Hygiene zu achten, um zu verhindern, dass sich andere Tiere über den Kot mit der Hundeseuche anstecken.

 

Bestimmte Eiweiße, sogenannte Gamma-Globuline und Interferon-Omega, können ebenfalls eingesetzt werden, um die Parvovirose beim Hund zu behandeln. Sie lindern die Symptome und verbessern die Heilungschancen des Hundes.

 

Manchmal ist es notwendig, dem Hund mit Parvovirose Bluttransfusionen zu geben. Außerdem ist in einigen Fällen mit starkem Erbrechen eine künstliche Ernährung über Infusionen sinnvoll. Vor allem Hundewelpen profitieren davon. Sobald der Hund nicht mehr erbricht, bekommt er aber wieder normales Futter.

 

Treten bei der Hundeseuche starke blutige Durchfälle auf oder sinkt die Anzahl der weißen Blutkörperchen unter einen bestimmten Wert, sind Antibiotika nötig, um zu verhindern, dass sich andere Krankheitserreger ausbreiten und den Hund zusätzlich schwächen.

 

Prognose:

Bei der Hundeseuche hängt die Prognose stark davon ab, wie die Parvovirose beim Hund verläuft. Treten keine Symptome auf, so bildet der Hund Antikörper gegen die Caninen Parvoviren, die ihn für mindestens zwei Jahre vor einer erneuten Infektion schützen.

 

In leichteren Fällen der Hundeseuche überleben etwa 90 Prozent der Hunde, wenn die Parvovirose rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Nach den ersten 5 Tagen verbessern sich die Heilungschancen erheblich. Die Beschwerden bleiben in der Regel etwa ein bis drei Wochen bestehen.

 

In schweren Fällen der Parvovirose versterben die Hunde oft innerhalb der ersten ein bis zwei Tage durch die schweren Flüssigkeitsverluste. Bei Hunden, die durch andere Erkrankungen bereits geschwächt sind, treten häufiger schwere Symptome auf.

 

Auch bei jungen und alten Hunden verläuft die Parvovirose öfters tödlich. Deshalb ist es wichtig, auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten.

Giardien


Krankheit:

Giardien beim Hund sind einzellige Dünndarm-Parasiten, die  unter Umständen zu Durchfall und Erbrechen bei Hunden führen. Vor allem Welpen und Hunde mit einem geschwächten Immunsystem zeigen bei einer Infektion Symptome.

 

Ein von Giardien befallener Hund ist sehr infektiös, deshalb breiten sich die Parasiten in Zwingern oder Tierheimen mit mehreren Hunden schnell aus.

 

Ursachen:

Die Giardien beim Hund überleben als sogenannte Zysten im Kot infizierter Hunde bis zu einer Woche, im Boden oder kalten Wasser bis zu mehreren Wochen. Die Hunde stecken sich über den infizierten Kot, Nahrung, sowie den Kontakt zu erkrankten Hunden mit Giardien an – zum Beispiel, indem sie infizierte Hunde ablecken.

Der Kot junger Hunde ist besonders infektiös, da er in der Regel große Mengen an Giardien-Zysten enthält.

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Symptome:

Symptome bei Giardien beim Hund treten vor allem bei Welpen oder Hunden mit einem geschwächten Immunsystem auf. Bei gesunden, kräftigen ausgewachsenen Tieren verläuft eine Ansteckung mit Giardien oftmals symptomlos.Die typischen Anzeichen einer Giardien sind starker, wiederkehrender Durchfall beim Hund. In einigen Fällen ist dieser leicht blutig, manchmal schaumig und/oder von Schleimspuren durchsetzt.

 

Junge Hunde, die sich mit Giardien angesteckt haben, erbrechen häufig, verlieren an Gewicht und leiden teilweise unter Wachstumsstörungen und Hautentzündungen. Oft haben sie ein stumpfes, mattes Fell. Ein Befall mit Giardien kann den Verlauf einer bestehenden Darmerkrankung verschlimmern und weitere Erkrankungen begünstigen.

 

Leidet der Hund unter länger andauernden an Durchfall und Erbrechen, empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen. Um Giardien beim Hund diagnostizieren zu können, untersucht dieser den Hund zunächst auf Schmerzen und weitere körperliche Beschwerden. Anschließend überprüft er in der Regel das Aussehen, den Geruch und die Konsistenz des Hundekots.

 

Zudem wird der Kot des Hundes beim Tierarzt auf Parasiten untersucht. Zum Nachweis von Giardien beim Hund wird der sogenannte ELISA-Test gemacht, ein Labortest. Seit einiger Zeit stehen zudem verschiedene Schnelltests zur Verfügung, um Giardien beim Hund nachzuweisen. In manchen Fällen entnimmt der Tierarzt während einer Darmspiegelung eine Flüssigkeitsprobe aus dem Zwölffinderdarm des Hundes und testet diese auf Parasiten.

 

Behandlung:

Der Tierarzt behandelt Giardien beim Hund mit speziellen Medikamenten (z.B. Fenbendazol, Metronidazol), welche die Parasiten meist zuverlässig abtöten. In der Regel wird der Hund mehrere Tage lang behandelt, gegebenenfalls muss die Behandlung nach zwei bis drei Wochen wiederholt werden.

 

Als Tierhalter empfiehlt es sich – in Absprache mit dem Tierarzt – dem Hund während der Behandlung Kohlenhydratarmes Futter ohne Milchprodukte zu füttern. Zusätzlich sollte der Kot des Hundes in dieser Zeit eingesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden. Um eine erneute Infektion zu vermeiden, ist es sinnvoll, Liegeplätze und Zwinger zu desinfizieren sowie den Hund gründlich zu reinigen (zum Beispiel zu baden). Giardien können in einigen Fällen auch den Menschen befallen, daher ist eine ausreichende Hygiene wichtig, wie gründliches Händewaschen, nachdem man den Hund gestreichelt hat.

Scheinträchtigkeit


Was ist eine Scheinträchtigkeit beim Hund?

 Von einer Scheinträchtigkeit oder Scheinschwangerschaft spricht man, wenn sich die Hormonlage einer Hündin nach der Läufigkeit so verändert, als wäre sie trächtig - auch wenn sie nicht gedeckt und damit nicht „richtig trächtig" ist.

 

Scheinträchtige Hündinnen zeigen etwa 3 bis 12 Wochen nach der Läufigkeit körperliche und psychische Auffälligkeiten.

 

Ursachen:

Eine Scheinträchtigkeit kommt durch den Einfluss bestimmter Hormone zustande: Gegen Ende der Läufigkeit produziert der Körper der Hündin weniger Progesteron (Gelbkörper-Hormon). Dadurch steigt die Prolaktin-Konzentration im Blut. Das Hormon Prolaktin sorgt unter anderem dafür, dass das Drüsengewebe des Gesäuges wächst. Zudem regt es die Milchbildung an.

 

Ob eine Scheinträchtigkeit entsteht, hängt unter anderem davon ab, wie steil der Progesteron-Spiegel der Hündin abfällt. Generell gilt: Je steiler der Abfall des Progesteron-Spiegels ist, umso höher ist die Prolaktin-Konzentration und umso wahrscheinlicher ist es, dass die Hündin scheinträchtig wird.

 

Zudem sind einige Hündinnen anfälliger für die Entwicklung einer Scheinträchtigkeit als andere: Manche Hündinnen reagieren bereits auf einen geringen Anstieg des Prolaktins mit den Symptomen einer Scheinträchtigkeit. Andere hingegen werden erst bei höheren Konzentrationen scheinträchtig.

 

Symptome:

Die Symptome einer Scheinträchtigkeit können unterschiedlich ausgeprägt sein: Das Gesäuge der Hündin kann anschwellen und Flüssigkeit bis hin zu Milch produzieren. Aggressives, aber auch depressives Verhalten der Hündin ist möglich.

 

Typisch, aber nicht zwingend für die Scheinträchtigkeit, ist ein ausgeprägtes Nestbau-Verhalten der Hündin: Sie „bemuttert" Gegenstände wie Spielzeug und verteidigt ihre imaginären Welpen.

Auch ein überaus aufgeregt sein und jaulen kann vorkommen.

Ein vermehrtes Urinieren beim gassi gehen.

 

Diagnose:

Der Tierarzt erkundigt sich zunächst nach dem Verhalten der Hündin, um festzustellen, ob eine Scheinträchtigkeit vorliegt. Zudem nimmt er eine körperliche Untersuchung vor. Dabei überprüft er unter anderem, ob das Gesäuge der Hündin angeschwollen ist.

 

Um eine Trächtigkeit auszuschließen, führt der Tierarzt gegebenenfalls eine Röntgen-Untersuchungoder eine Ultraschall-Untersuchung  durch.

 

Behandlung:

Eine Scheinträchtigkeit dauert in der Regel nur etwa zwei bis drei Wochen an und erfordert daher meist keine Behandlung. Als Tierhalter kann man die Hündin während dieser Zeit unterstützen: Es ist ratsam, die scheinträchtige Hündin von Gegenständen, die sie für ihre 'imaginären Welpen' halten könnte, fernzuhalten und sie weit gehend abzulenken.

 

Zudem sollte man die scheinträchtige Hündin davon abbringen, an ihrem Gesäuge zu lecken, da das die Milchbildung stimuliert. Dazu empfiehlt es sich, der Hündin gegebenenfalls einen Halskragen anzulegen.

 

Ist das Verhalten der Hündin während der Scheinträchtigkeit stark gestört (z.B. ausgeprägte Aggressivität), ist eine Behandlung erforderlich. Der Tierarzt kann die Scheinträchtigkeit durch Medikamente unterbrechen. Dabei kommen Präparate zum Einsatz, die die Prolaktin-Menge reduzieren und somit die Milchbildung der Hündin hemmen.

 

Tierärzte raten häufig dazu, Hündinnen, die immer wieder nach der Läufigkeit eine Scheinträchtigkeit entwickeln, kastrieren zu lassen. Bevor eine Hündin gegen eine Scheinträchtigkeit behandelt wird, muss eine Trächtigkeit sicher ausgeschlossen werden. Denn die Medikamente gegen die Scheinträchtigkeit wirken sich schädlich auf eine eventuelle Trächtigkeit aus.

 

Erhält die Hündin Medikamente zur Unterdrückung der Scheinträchtigkeit oder wird sie gar nicht behandelt, besteht die Möglichkeit, dass die Scheinträchtigkeit erneut auftritt.

Tollwut


Krankheit:

Die Tollwut ist eine durch Viren übertragbare Krankheit, mit der sich neben Hunden und anderen Tieren auch Menschen infizieren können . Die Tollwut kommt in Deutschland nur sehr selten vor. Nach dem Ausbruch der Krankheit kommt es zunächst zu Veränderungen im Verhalten (z.B. Angstzustände, Nervosität) des Hundes.

Im späteren Verlauf der Tollwut zeigt der Hund ein aggressives Verhalten und allgemeine Unruhe, bevor im letzten Stadium der Krankheit Lähmungserscheinungen auftreten. Der Hund stirbt kurz darauf an den Folgen der Tollwut. Einmal ausgebrochen, endet die Krankheit immer tödlich. Mittels einer Impfung lässt sich der Ausbruch der Tollwut beim Hund jedoch verhindern.

 

Ursachen:

Hauptsächlich gelten Wildtiere (z.B. Füchse) und Fledermäuse als Reservoir der Tollwut-Viren, in vielen Ländern verbreiten auch Straßenhunde und Katzen das Virus. Da die Tollwut-Viren hauptsächlich im Speichel eines infizierten Tieres vorkommen, wird die Tollwut häufig durch Bisse oder das Lecken an Hautabschürfungen oder Schleimhäuten übertragen.

Selten wird das Tollwut-Virus durch Ausscheidungen (Kot und Urin) eines infizierten Tieres übertragen. Die Viren wandern von der Eintrittstelle ins Zentrale Nervensystem (ZNS), von wo aus sie sich im Körper des Hundes ausbreiten und auch in die Speicheldrüsen gelangen. Aus diesem Grund ist der Speichel von Tollwutinfizierten Tieren so infektiös.

 

Symptome:

Je nachdem, wo der Hund gebissen wurde, variiert die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Tollwut . Denn je länger der Weg ins Zentrale Nervensystem ist, desto mehr Zeit vergeht, bis die ersten Symptome auftreten. Eine Tollwut verläuft vielfach in drei Phasen:

 

1.Phase:

 Prodromal-Phase der Tollwut verändert sich das Verhalten des Hundes, er wird zudem unruhig. Zuvor schüchterne Hunde wirken plötzlich sehr zutraulich. Der Hund leidet unter ersten Schluckbeschwerden und dadurch unter vermehrtem Speichelfluss.

 

2.Phase:

Exzitationsphase, zeigt sich die eigentliche Wut, der die Tollwut ihren Namen verdankt. Der Hund beißt und schnappt häufig und ist äußerst erregt.

 

3.Phase:

In dem Stadium der Tollwut, dem Paralysestadium, leidet der Hund unter Lähmungserscheinungen und verstirbt schließlich.

Alle Stadien beziehungsweise Symptome der Tollwut dauern wenige Tage an, treten nicht in jedem Fall verbindlich auf und können sich überschneiden.

 

Diagnose:

Die sichere Diagnose Tollwut kann der Tierarzt nur am verendeten Tier aufgrund von Laboruntersuchungen stellen. Am lebenden Hund ist nur eine Verdachtsdiagnose aufgrund der Symptome möglich. Zudem fragt der Tierarzt nach möglichen Bissverletzungen durch frei lebende Tiere.

Spricht der Tierarzt den Verdacht Tollwut aus, so ist sofort der zuständige Amtstierarzt zu verständigen. Dieser leitet alle weiteren Schritte ein, um eine weitere Ansteckung zu vermeiden.

 

Behandlung:

Die Behandlung von Tollwut bei Tieren ist in Deutschland wegen der hohen Ansteckungsgefahr für den Menschen untersagt. Der zuständige Amtstierarzt sorgt dafür, dass der betroffene Hund separiert wird. Gegebenenfalls kann er den Hund frühzeitig einschläfern.

 

Prognose:

Die Tollwut verläuft bei Tieren immer tödlich. Deshalb ist es ratsam, Hunde vorbeugend impfen zu lassen.

 

 

Zwingerhusten


Krankheit:

Als Zwingerhusten bezeichnet man eine ansteckende Infektion der oberen Atemwege bei Hunden.
Vor allen die Luftröhre und die Bronchien des Hundes sind betroffen.

Der Zwingerhusten beim Hund entsteht durch eine Infektion mit Viren und Bakterien. Typisch für den Zwingerhusten ist ein starker „bellender“ Husten, der einige Wochen anhält.

 

Ursachen:

Der Zwingerhusten beim Hund hat mehrere Ursachen: Neben Erregern wie Viren und Bakterien, kommt noch schlechte Hygiene dazu, zu kalte oder zu warme Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, körperlicher und psychischer Stress, Mangelernährung, Abwehrschwäche und Wurmbefall des Hundes oder eine Infektion.

 

In den meisten Fällen infizieren sich die Hunde beim Zwingerhusten zunächst mit Viren, welche die Bronchien besiedeln und das Flimmerepithel der Atemwege schädigen. Dadurch können Bakterien oder Pilze leicht eine weitere, sogenannte Sekundärinfektion auslösen. Seltener tritt eine bakterielle Infektion zuerst auf. Hunde, die in engem Kontakt mit anderen Hunden leben, wie in Zwingern, Tierheimen oder Tierpensionen, sind besonders gefährdet für Zwingerhusten. Die Erreger werden über Tröpfcheninfektion übertragen.

 

Symptome:

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der ersten Symptome vergehen beim Zwingerhusten wenige Tage bis hin zu einem Monat. Das Hauptsymptom von Zwingerhusten, der durch eine Infektion mit Viren entsteht, ist immer wiederkehrender trockener Husten beim Hund. Der Hund hustet schnell, vor allem, wenn Druck auf die Luftröhre ausgeübt wird (z.B. beim Führen an der Leine).

Das allgemeine Befinden des Hundes ist beim Zwingerhusten vielfach nicht beeinträchtigt. Wird die Infektion vom Zwingerhusten beim Hund durch Bakterien verursacht, leidet der betroffene Hund eher an feuchtem Husten, rasselnden Atemgeräuschen (beim Abhören durch den Tierarzt hörbar) sowie Augenausfluss und Niesen. Weitere mögliche Symptome sind in diesem Fall Mandelentzündung, Schnupfen und Fieber bei Hunden. Vor allem nachts kommen Hunde, die an Zwingehusten leiden, kaum zur Ruhe, ihr Rachen ist in der Regel verschleimt. In einigen Fällen führt Trinken zu einem Hustenreiz, weshalb betroffene Hunde sich weigern zu trinken. Eine mögliche – wenn auch eher seltene – Komplikation bei Zwingerhusten beim Hund ist eine Lungenentzündung.

 

Diagnose:

Der Tierarzt stellt die Diagnose Zwingerhusten beim Hund anhand der typischen Symptome fest. Weiterhin stützt die Diagnose zum Beispiel die Tatsache, dass der Hund kürzlich engen Kontakt mit anderen Hunden hatte oder in einem Tierheim oder Zwinger mit mehreren Hunden lebt. Treten Komplikationen beim Zwingerhusten auf, so kann der Tierarzt den Abstrich des Hundes auf Erreger hin untersuchen, damit er das passende Medikament (bei Bakterien z.B. ein Antibiotikum) verschreiben kann.

 

Behandlung:

Der Zwingerhusten beim Hund sollte durch den Tierarzt behandelt werden. Je nach Ursache des Zwingerhustens verordnet er Antibiotika sowie hustenlindernde Medikamente. Vor allem wenn der Hund an trockenem Reizhusten leidet, kommen Hustenstiller zum Einsatz. Außerdem ist es wichtig, für bessere Haltungsbedingungen des Hundes zu sorgen:

Einem Hund, der an Zwingerhusten leidet, sollte einige Zeit Ruhe gegönnt werden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist es ratsam, den Kontakt zu anderen Hunden zu vermeiden.

Außerdem empfiehlt es sich, Räume stets gut zu lüften, weder für zu feuchte noch zu trockene Luft zu sorgen sowie auf ausreichende Hygiene zu achten.

 

Prognose:

Vielfach heilt Zwingerhusten beim Hund nach einigen Wochen ab. In einigen Fällen treten jedoch Komplikationen wie eine Lungenentzündung auf. Auch wenn der betroffene Hund noch sehr jung, oder sein Immunsystem geschwächt ist (z.B. durch gleichzeitigen Wurmbefall) kann ein Zwingerhusten einen ernsten Verlauf nehmen und im schlimmsten Fall tödlich enden.

 

Staupe


Krankheit:

Die Staupe beim Hund ist eine gefährliche Viruserkrankung, die allerdings nur noch selten auftritt, da die meisten Hunde geimpft sind. Neben Hunden betrifft sie viele andere Tiere wie Füchse, Wölfe, Waschbären, Frettchen, Marder, Otter oder Seehunde.

Staupe führt zu ganz unterschiedlichen Symptomen, die hauptsächlich die Atemwege, den Magen-Darm-Trakt sowie das Nervensystem des Hundes betreffen.

 

Ursachen:

Der Erreger, das Staupe-Virus, wird über den Kontakt zu erkrankten Tieren und deren Ausscheidungen (Urin, Kot, Nasensekret etc.) übertragen. Das Virus kann – je nach Bedingungen – bis zu einigen Tagen in der Außenwelt überleben. So sind unter Umständen auch Decken, Körbchen und weitere Gegenstände im Umfeld eines Hundes infektiös.

 

Hat sich ein Hund mit Staupe infiziert, so vermehren sich die Viren zunächst im Rachen und in den Lymphknoten der Bronchien. Anschließend wandern sie ins Knochenmark und Lymphgewebe und schließlich in die Schleimhäute von Atemwegen, Verdauungstrakt sowie in die Harn- und Geschlechtsorgane. Weiterhin besiedeln die Staupe-Viren das Nervengewebe des Hundes. Je nachdem, wo sich die Staupe manifestiert, zeigen sich verschiedene Krankheitszeichen.

Bei einigen Hunden ist die Abwehr gegen Staupe so stark, dass sich das Virus nicht im Körper ausbreitet und die Staupe mild verläuft.

 

Symptome:

Die Staupe kann sich an verschiedenen Organen des Hundes festsetzen, sodass Symptome in unterschiedlichen Bereichen auftreten:

Magen-Darm-Trakt: Erbrechen, Fressunlust, Durchfall beim Hund

Atemwege: Eitriger Nasenausfluss, Husten, Atemnot

Gehirn und Nerven: Epileptische Anfälle, Lähmungen

Haut: Verhornung von Nase und Zehenballen

 

Die Symptome der Staupe beim Hund treten gemeinsam, einzeln oder nacheinander auf; ein genauer Verlauf lässt sich nicht voraussagen. Zusätzlich kommen oftmals hohes Fieber und Abgeschlagenheit hinzu. Eine Staupe-Erkrankung verläuft unterschiedlich schwer – besonders stark betroffen sind häufig ungeimpfte oder geschwächte Welpen. Nicht selten endet die Staupe beim Hund tödlich.

 

Diagnose:

Die Staupe-Diagnose beim Hund muss ein Tierarzt stellen. Dafür untersucht er den Hund gründlich und lässt sich alle Beschwerden schildern. In der Regel stellt der Tierarzt zunächst eine Verdachtsdiagnose anhand der Symptome, also z.B zeitgleich auftretende Magen-Darm-Probleme und Atemprobleme des Hundes.

 

Um die Diagnose der Staupe zu sichern, nimmt der Tierarzt einen Abstrich der Schleimhäute des Hundes. In diesem lässt sich mittels verschiedener Laboruntersuchungen im Falle einer Infektion das Staupe-Virus nachweisen.

 

Behandlung:

Wenn die Staupe schwer verläuft, muss der Hund in einer Tierklinik behandelt werden. Er erhält dort Infusionen. Gezielt lässt sich das Staupe-Virus jedoch nicht behandeln. So behandelt der Tierarzt in der Regel überwiegend die Symptome (symptomatische Therapie). Um eine zusätzliche Infektion durch Bakterien zu verhindern, verordnet der Tierarzt dem Hund über mehrere Wochen lang ein Antibiotikum.

Zusätzlich ist es bei der Staupe sinnvoll, die Nase des Hundes regelmäßig von Sekret zu befreien. Bei Durchfall empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass der Hund ausreichend trinkt, gegebenenfalls ist eine Infusion durch den Tierarzt notwendig. Auch trägt eine liebevolle und intensive Pflege unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen zur Genesung des Hundes bei.

 

Prognose:

Verläuft die Staupe beim Hund mild, so ist die Prognose günstig. Bei schweren Verläufen endet eine Staupe-Infektion unter Umständen für den Hund tödlich. Vor allem, wenn Nase und Zehenballen verhornen, ist die Prognose eher schlecht, da die Staupe hierbei oftmals das Nervensystem des Hundes befällt.

 

Vorbeugen:

Gegen die Staupe steht eine relativ sichere Schutzimpfung zur Verfügung.

Welpen können bereits ab einem Alter von 8 Wochen gegen Staupe geimpft werden. Damit der Hund einen ausreichenden Schutz hat, ist eine weitere Staupe-Impfung nach

4 Wochen nötig.

 

Die Staupe ist eine ernstzunehmende Erkrankung des Hundes. Als Tierhalter empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen, sobald der Hund Symptome wie Husten, Erbrechen und Durchfall oder Fieber aufweist. Der Tierarzt stellt fest, ob es sich um eine Staupe-Infektion oder eine andere Erkrankung handelt und leitet die notwendige Behandlung ein.

 

 

Zecken


Zecken sind häufig vorkommende, wenige Millimeter große Parasiten, die teilweise auf einem Wirt und teilweise in der Natur leben. Die Tiere benötigen das Blut von Tieren, um sich weiterzuentwickeln. Ihren Wirt nehmen sie zum Beispiel anhand seiner Körperwärme oder seines Geruchs wahr.

 

Ein Zecken-Befall kann bei Hunden zu Hautproblemen führen. Da Zecken zudem häufig Träger verschiedener Krankheiten (z.B.Borreliose beim Hund, FSME) sind, die sie bei einem Biss möglicherweise an den Hund weitergeben, sollten die Parasiten am besten innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Zecken-Biss entfernt werden. Zecken bevorzugen warmes und feuchtes Klima, weshalb sie in Deutschland vorwiegend im Frühling und Frühsommer sowie im Spätsommer und Herbst auftreten. Milde Winter führen aber dazu, dass sie das ganze Jahr über aktiv sind.

Borreliose:

Die Borreliose beim Hund ist eine der häufigsten durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten. Sie ist auch unter den Namen Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose bekannt und tritt vor allem in den Sommermonaten auf. Ursache der Erkrankung sind bestimmte Bakterien, die im Magen-Darm-Trakt der Zecken leben.

 

Meist verläuft die Borreliose beim Hund ohne Beschwerden. In selteneren Fällen äußert sie sich durch Symptome wie Fieber, Lähmungserscheinungen und geschwollene Lymphknoten. Um die Borreliose beim Hund zu behandeln, bekommt der Hund ein Antibiotikum.

Gegen Borreliose, die durch Zecken übertragen werden kann, steht ein Impfstoff für Hunde zur Verfügung. Dieser bietet allerdings keinen hundertprozentigen Schutz, da er sich nur gegen bestimmte Borrelien-Arten richtet. Die Impfung schützt nicht gegen andere, durch Zecken-Stiche übertragene Erreger (z.B. FSME, Ehrlichiose, Babesiose).

Symptome:

Ein erstes Anzeichen für eine Borreliose beim Hund ist die bereits wenige Tage nach dem Zeckenbiss auftretende Hautrötung. Sie ist allerdings meist nicht besonders stark ausgeprägt. Nach etwa zwei bis fünf Monaten äußert sich die Borreliose beim Hund durch Entzündungsreaktionen mit Beschwerden wie Fieber, Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen sowie geschwollenen Lymphknoten.

 

Außerdem können bei einer Borreliose Nierenentzündungen auftreten. Teilweise sind die Gliedmaßen des Hundes wechselnd gelähmt. Zunächst ist das Gelenk betroffen, das dem Zeckenbiss am nächsten liegt.

Bitte gehen Sie mit ihrem Hund sofort zum Tierarzt !

 

Ursachen:

Zecken leben auf Tieren, an Grashalmen oder in Sträuchern. Sie gelangen auf den Hund, indem sie sich zum Beispiel von Sträuchern fallenlassen oder aber indem sie aktiv auf ihren Wirt klettern. Sie bewegen sich dann durch das Fell des Hundes, bis sie eine Stelle erreicht haben, wo sie leicht in die Haut beißen können.

Hat sich eine Zecke festgebissen, so verbleibt sie mehrere Tage auf dem Hund und saugt sich mit Blut voll. Dabei kann eine Zecke, je nach Menge des gesaugten Blutes und Zecken-Art, ihr Körpergewicht verhundertfachen (von ca. 0,04 auf 4 Gramm).

 

http://www.katzeninfo.com/Gesundheit/Zeckenbefall/a_800px-Zecke_am_Hund_IMG_5993.jpg

Symptome:

Bei einem Zecken-Befall sind ein oder mehrere Zecken als dunkle Punkte auf der Haut des Hundes erkennbar. Die Zecken nehmen mit der Zeit deutlich an Umfang zu, bis sie vollgesogen sind und abfallen. Der Speichel der Zecken führt in einigen Fällen zu Rötungen oder Schwellungen der Haut. Manchmal bleibt der Kopf der Zecke beim Abfallen oder Entfernen des Parasiten in der Haut des Hundes stecken und führt zu knotigen Hautveränderungen.

Hat die Zecke über ihren Speichel weitere Erreger auf den Hund übertragen, kann es zu Folgeerkrankungen wie Borreliose oder Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) kommen. FSME führt unter Umständen zu schweren neurologischen Schäden (Lähmungen, Bewegungsstörungen) und zum Tod des Hundes. Bei einer Borreliose leidet der Hund möglicherweise unter Gelenkschmerzen und Lahmheit.

 

Diagnose:

Um einen Zecken-Befall beim Hund auszuschließen, ist es ratsam, den Hund nach einem Wald- oder Wiesenspaziergang nach Zecken abzusuchen. In der Regel ist eine Zecke in der Haut des Hundes gut erkennbar. Zecken haben ungefähr die Größe eines Stecknadel-Kopfes; mit Blut vollgesogen können sie jedoch auf die Größe eines Fingernagels anschwellen. Ihre Farbe variiert zwischen braun und blau.

Ist die satte Zecke bereits vom Hund abgefallen, kann es passieren, dass der Kopf in der Haut hängen bleibt. Dieser ist mit der Lupe erkennbar. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen.

Behandlung:

Zecken dürfen beim Entfernen auf keinen Fall gequetscht oder mit Hausmitteln (z.B. Bepinseln mit Speiseöl, Klebstoff oder ähnlichen Flüssigkeiten) behandelt werden, da sie sonst erbrechen und die Krankheitserreger in die Bisswunde gelangen. Am besten entfernt man Zecken beim Hund mit einer speziellen Zecken-Zange. Der Kopf der Zecke sollte dabei möglichst nicht in der Haut des Hundes stecken bleiben, da es sonst zu Entzündungen kommen kann.

 

https://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/04/vet00310_hund_tierarzt_zeckenzange.jpg?44985c

Prognose:

In vielen Fällen treten bei einem Zecken-Befall beim Hund keine oder nur harmlose Hautsymptome auf. Überträgt die Zecke jedoch Erreger auf den Hund, die eine Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auslösen, kann dies vereinzelt zu schweren neurologischen Symptomen und im schlimmsten Fall, zum Tod des Tieres führen.

 

Vorbeugen:

Um einem Zecken-Befall beim Hund vorzubeugen, empfiehlt es sich, Hunde mit Präparaten zu behandeln, die Zecken abtöten oder verhindern, dass die Zecke sich überhaupt festsaugt. Häufig werden sie in Form von Spot-On-Präparaten z.B „Frontline“ auf die Nackenhaut des Hundes aufgeträufelt. Spot-on Präperate erhalten Sie in ihrer Apotheke. Da Zecken aufgrund der milden Winter oft nicht mehr absterben, sind sie das ganze Jahr über aktiv.

 

Wann zum Tierarzt?

In der Regel lassen sich Zecken einfach mit einer Zecken-Zange entfernen. Reißt dabei jedoch der Kopf der Zecke ab oder traut man sich nicht zu, die Zecke selbst zu entfernen, oder ist man unsicher, wie lange eine Zecke sich schon am Hund festgesaugt hat, ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Dies gilt auch für den Fall, dass der Hund von mehreren Zecken gleichzeitig befallen ist.