Katzenkrankheiten


Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die häufigsten Katzenkrankheiten/-beschwerden einmal näher bringen,  wie z.B. :

 

  • FeLV (Katzen Leukämie)
  • FIV (Katzenaids)
  • FIP (Bauchfellentzündung)
  • Katzenseuche
  • Katzenschnupfen
  • Endoparasiten
  • Giardien
  • Diarrhö (Durchfall)
  • Vergiftung
  • Diabetis
  • Schildrüsenüberfunktion
  • Chronische Nierenerkrankung

FeLV - Katzen Leukämie


Krankheit:

Die Katzenleukämie ist eine Erkrankung der Katzen, an deren Entstehung der Subtyp A des Felinen Leukämievirus (FeLV) maßgeblich beteiligt ist.

 

Das Feline Leukämievirus (FeLV) ist ein Katzenspezifisches Virus und führt zu Katzenleukämie. Die Erkrankung ist ansteckend und endet in der Regel mit dem Tod. Das Klinische Bild der Erkrankung ist sehr variabel.

 

Anzeichen:

Sie zeigt sich unspezifisch in Fressunlust und Abgeschlagenheit. Gelbliche Zahnfleischverfärbungen bis hin zum Zahnverlust. Ein Teil der Tiere entwickelt bösartige Tumore, andere schwere Veränderungen des Blutbilds, Immunschwäche und Nierenerkrankungen. Trächtige Kätzinnen zeigen Fehlgeburten. Der Nachweis der Erkrankung erfolgt durch indirekten Virusnachweis. Auch schwere Gelbsucht bei einer an Katzenleukämie erkrankten Katze kann auftreten.

 

Verbreitung:

Das Virus kommt weltweit vor. Die Übertragung erfolgt durch Aufnahme infektiösen Materials (Blut, Speichel) über die Schleimhäute von Mund- und Nasenhöhle oder über Wunden. Die indirekte Übertragung durch virushaltigen Speichel, kontaminierte Gegenstände wie Fress- oder Trinknäpfen, ist kaum von Bedeutung, da das Virus außerhalb der Katze bei Zimmertemperatur bereits innerhalb weniger Minuten deaktiviert wird. Eine Übertragung über die Plazenta von der Katzenmutter auf den Fetus während der Trächtigkeit ist ebenso möglich. Andere Tiere und der Mensch sind nicht gefährdet. Das Kolostrum scheint Katzenwelpen durch passive Immunisierung während des ersten Lebensmonats zu schützen.

 

Therapie:

Eine Therapie erkrankter Katzen ist nicht möglich. Die Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen und versuchen, die Leiden des Tieres zu lindern. Chemotherapie und Bestrahlung können lebensverlängernd sein, allerdings ist bei bösartigen Tumoren eine Einschläferung zu empfehlen.

 

Prophylaxe:

Das FeLV ist relativ empfindlich und verliert in der Umwelt rasch seine Infektiosität.
Es wird durch alle gängigen Desinfektionsmittel inaktiviert.
Impfstoffe sind kommerziell erhältlich und können ab der 9. Lebenswoche eingesetzt werden.
Sie sind aber gegen bereits stattgefundene Infektionen wirkungslos,
weshalb vorher ein Test auf FeLV (ELISA oder IFA) gemacht werden sollte.
Eine Wiederholungsimpfung erfolgt nach vier Wochen und danach jährlich.
Sie ist nur für „Freigänger“ zu empfehlen, Wohnungskatzen ohne Kontakt zu anderen Tieren sind nicht gefährdet.

FIV-Feline Immundefizienz Virus (Katzenaids)


Krankheit:

Das Immundefizienzsyndrom der Katzen, auch Felines erworbenes Immundefizienzsyndrom genannt, umgangssprachlich„Katzen-Aids“, ist eine virale Infektionskrankheit von Katzen. Der Erreger ist das Feline Immundefizienz-Virus(FIV) aus der Familie der Retroviren. Das Virus schwächt das Immunsystem und löst Folgeerkrankungen aus, die zum Tod führen. Es ähnelt damit dem Auslöser von Aids beim Menschen, ist aber für diesen ungefährlich.

 

Übertragung:

Isoliert gehaltene Hauskatzen ohne Kontakt zu Artgenossen sind kaum gefährdet. Zur Hauptrisikogruppe gehören vor allem ältere Freigängerkater mit ausgeprägtem Revierverhalten in Umgebungen mit hoher Katzendichte, da die Tiere dann häufiger in Kämpfe verwickelt werden. Der normale soziale Kontakt zwischen Katzen führt nicht zu einer Ansteckung.

 

Das Virus kann in Speichel, Blut und Liquor cerebrospinalis (Gehirnwasser, Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, Zerebrospinalflüssigkeit) nachgewiesen werden. Die Hauptübertragung erfolgt vermutlich über Bisse. Diese Vermutung wird gestützt durch die Beobachtung, dass die Seropositivität mit dem Alter der Katzen zunimmt. Es wurde experimentell bestätigt, dass Katzen das Virus bereits im Mutterleib auf die Feten übertragen können. Eine Infektion von Katzenwelpen über Kolostrum und Muttermilch ist ebenfalls möglich. Die Frequenz dieser Übertragungen schwankt jedoch mit verschiedenen FIV-Stämmen und ist in der Gesamtbetrachtung eher die Ausnahme als die Regel.

 

Therapie:

Eine Therapie zur Heilung von FIV gibt es bisher nicht. Erkrankte Katzen müssen vom Freigang ausgeschlossen werden, um andere Katzen nicht zu gefährden. Normale soziale Kontakte ohne Beißereien und Rangkämpfe unter in einem Haushalt zusammenlebenden Katzen führen in der Regel zu keiner Ansteckung. Um die Lebensdauer und die Lebensqualität einer erkrankten Katze zu erhöhen, empfiehlt sich, die Behandlung von Sekundärinfektionen, die durch die Immunschwäche aufgetreten sind, die Haltung des erkrankten Tieres in möglichst stressfreiem Umfeld, eine antivirale Chemotherapie, Gabe von Interferon alpha und eine regelmäßige Überwachung der Blutwerte. Die Krankheit ist jedoch zum heutigen Zeitpunkt nicht heilbar. Man kann nur versuchen, die Krankheitssymptome  zu lindern.

 

Prophylaxe:

Es gibt keine Impfung.

                 FIP-Feline Infektiöse Peritonitis                  ( Bauchfellentzündung )


Krankheit:

FIP bedeutet: Feline Infektiöse Peritonitis. Sie ist eine Entzündung des Bauchfells und wird durch den Coronavirus übertragen. Die Übertragung von Katze zu Katze ist möglich. Bei dieser Krankheit unterscheidet man zwischen zwei Verläufen:  Den nassen und den trockenen.

 

Anzeichen:

Häufig ist die nasse Form. Typisch bei dem Krankheitsverlauf ist eine Zunahme des Bauchumfangs, die deutlich zu erkennen ist. Die trockene Form kommt immer öfter vor. Dabei werden nur minimale Flüssigkeitsmengen gebildet. Der Krankheitsverlauf ist sehr verzögert, was eine Diagnose ebenfalls erschwert. Bei beiden Formen leiden die Katzen unter schwankendem Fieber, das nicht auf Antibiotika anspricht. Sie werden antriebslos, liegen oft herum und schlafen viel. Später kommen Magersucht und Gewichtsverlust dazu. Die Viren können bei einer Raumtemperatur bis zu 2 Monate überleben. 24 Stunden nach der Ansteckung treten die Viren schon in den Mandeln und im Dünndarm auf, später greifen sie auf die Organe über.

 

Therapie:

Katzen mit einem starken Immunsystem tragen die Viren in sich, die Krankheit bricht jedoch nicht aus. Im Moment gibt es keine Heilung, man kann mit Medikamenten den Krankheitsverlauf nur verzögern. Über Kurz oder Lang endet die Krankheit tödlich.

 

Prophylaxe:

Ob es eine sichere Schutzimpfung gegen FIP gibt, ist nach wie vor umstritten. Am ehesten kann man eine gesunde Katze mit dem Impfstoff Primucell vor FIP bewahren.

Bildquelle: Wikipedia - 2. Bild zeigt die Wasseransammlung im Bauch der feuchten Form

Panleukopenie (Katzenseuche)


Krankheit:

Die Katzenseuche, auch Katzenstaupe genannt, ist eine hochgradig ansteckende Viruskrankheit. Der Parvovirus schwächt das Immunsystem der Katze, indem er die weißen Blutkörperchen stark schädigt.

 

Anzeichen:

Erbrechen, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Bewegungsunlust.

Krankheitsverlauf: Die Katze leidet unter sehr wässrigem, teils blutigem Durchfall und Erbrechen. Durch den hohen Flüssigkeitsverlust hat die Katze starken Durst, ist aber oft zu schwach zum Trinken. Sie magert schnell ab und durch die Dehydration wird das Fell struppig und die Haut faltig.

 

Verbreitung:

Eine Ansteckung geschieht durch den direkten und indirekten Kontakt. Über gemeinsame Futterschüsseln können die Viren übertragen werden. Weil der Virus auch über Schuhe oder die Kleidung in die Wohnung getragen werden kann, sind auch Katzen ohne Auslauf gefährdet.

 

Therapie:

Sollten erste Anzeichen zu erkennen sein, dann fahren Sie sofort zum Tierarzt! Das Tier braucht Infusionen, um vor Austrocknung geschützt zu werden. Da das Immunsystem sehr schwach ist, sind Antibiotika sinnvoll, um weite bakterielle Infektionen zu vermeiden. Strenge Hygiene ist jetzt sehr wichtig, da der Virus bis zu sechs Wochen überlebensfähig ist und ausgeschieden wird. Die Behandlung sollte möglichst im frühen Stadium erfolgen.

 

Prophylaxe:

Eine Grundimpfung ab der 8. und 12. Lebenswoche ist empfehlenswert. Alle ein bis drei Jahre muss die Impfung aufgefrischt werden. Meist wird ein Kombipräparat verabreicht, mit dem das Tier auch gegen Katzenschnupfen geimpft wird.

Katzenschnupfen


Krankheit:

Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute des Kopfes bei Katzen.

 

Es handelt sich hierbei also um einen Symptomkomplex, der durch unterschiedliche Erreger hervorgerufen wird, und Nase, Maulhöhle und Augen betrifft.

Herpesviren sind die häufigsten Auslöser eines Katzenschnupfens. Die Erkrankung durch FeHV-1 wird auch als Feline Virale Rhinotracheitis bezeichnet. Der Erreger befällt ausschließlich Katzen. Außerhalb des betroffenen Tieres überlebt das Virus maximal 24 Stunden und wird von den meisten gängigen Desinfektionsmitteln zuverlässig inaktiviert.

 

Übertragung:

Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit einem befallenen Tier oder auch indirekt durch Menschen, Futtermittel und Reinigungsgeräte. Bereits 24 Stunden nach der Infektion ist das Virus in Sekreten des Tieres nachweisbar. Bereits nach zwei bis drei Tagen treten klinische Symptome auf. Sie äußern sich vor allem in starkem Nasen- und Augenausfluss, häufig verbunden mit Bindehautentzündung und Hornhautschädigungen bis hin zu einer Panophthalmitis. An der Zunge können Geschwüre auftreten, die Nasenmuscheln können durch Gewebezerfall stark geschädigt sein. Außerdem treten oft Fieber, Appetitlosigkeit und Niesen auf.

Trächtige Katzen können während der ersten 6. Trächtigkeitswochen ihr ungeborenes verlieren. In einigen Fällen kann das FeHV-1 – vor allem bei Katzenwelpen – auch schwere Lungenentzündungen verursachen, die tödlich enden können.

 

Trotz des dramatischen Erscheinungsbildes der Erkrankung ist die Sterblichkeitsrate der Katzen nur gering. Folgeschäden können durch Verwachsungen im Lidbereich bis zur Blindheit reichen, starke Gewebezerstörungen im Bereich der Nasenschleimhaut können eine chronische Entzündung der Schleimhaut nach sich ziehen.

 

Caliciviren sind ebenfalls sehr häufiger Auslöser eines Katzenschnupfens. Die Übertragung von Caliciviren erfolgt durch direkten Kontakt einer Katze mit einem vom Erreger befallenen Tier.  Ausgeschieden wird das Virus hauptsächlich durch Sekrete der oberen Atemwege und gelegentlich auch über den Kot. Nach überstandener Krankheit bleibt ein Teil der Tiere lebenslang latent mit dem Virus infiziert.

 

Die Infektion verläuft in zwei Phasen (biphasisch). Nach erfolgter Ansteckung vermehrt sich der Erreger in den Rachenmandeln, der Maulschleimhaut und den Bindehäuten der Augen. Zwischen dem viertem und siebten Tag verbreitet sich das Virus über den Blutkreislauf im gesamten Körper. Besonders stark befallen werden hierbei die Lunge und die Zungenschleimhaut. Die Phase der Virämie ist durch Abgeschlagenheit und die Ausprägung einer respiratorischen Symptomatik gekennzeichnet: Fieber, Rhinitis, Konjunktivitis und Nasenausfluss.

Der Befall der Lunge kann bakterielle Sekundärinfektionen und damit eine Lungenentzündung nach sich ziehen.

Es kommt zu ausgedehnten schmerzhaften Schleimhautgeschwüren der Zunge oder des Gaumens. Einige Calicivirenstämme können auch Lahmheit verursachen.

 

Feline Chlamydiose (Feline Pneumonitis)

Die Chlamydien-Infektion wird durch das Bakterium Chlamydophila felis hervorgerufen. Sie ist häufig und kommt ebenfalls weltweit vor. Es ruft vor allem einen chronischen Augenausfluss hervor, der auch eitrig sein kann. Diese „Augenform“ tritt vor allem bei fünf bis zwölf Wochen alten Kätzchen auf. Das Allgemeinbefinden der Tiere bleibt bei einer isolierten Infektion mit Chlamydophila felis in vielen Fällen ungestört. Eine Lungenentzündung tritt eher selten auf.

 

Feline Bordetella-Infektion

Die Infektion kann Erkrankungen der oberen Atemwege, seltener auch eine Lungenentzündung auslösen.

Die Erkrankung tritt häufiger in größeren Katzenkolonien auf, aufgrund räumlich beengter Haltung, mangelhafter Belüftung und Stress. Jungkatzen zeigen stärkere Krankheitserscheinungen als ältere. Neben allgemeiner Schwäche treten Fieber, Fressunlust , Husten, Schnupfen, Nasen- und Augenausfluss und Schwellung der Unterkieferlymphknoten auf. Bei Lungenbeteiligung treten Atembeschwerden und abnormale Atemgeräusche auf. Bei Katzenwelpen wird von Symptomen einer respiratorischen Erkrankung mit Nasenausfluss, Niesen, Husten und Rasselgeräuschen bei der Ausatmung berichtet. Eine isolierte Infektion mit Bordetella bronchiseptica ohne Beteiligung der erwähnten Viren verläuft häufig milder als im Katzenschnupfenkomplex, es entwickelt sich keine Konjunktivitis.

 

Feline Mykoplasmen-Infektion

Mycoplasma felis aus der Gruppe der Mykoplasmen (selbstständig vermehrende Bakterien) ruft seltener eine Erkrankung der oberen Luftwege hervor. Klinisch äußert sie sich in einer Bindehaut- und Nasenschleimhautentzündung. Die Infektion kann spontan nach zwei bis vier Wochen ausheilen.

 

Diagnose:

Da die einzelnen Erkrankungen viele gemeinsame klinische Symptome haben, ist die genaue Diagnose schwierig. Sie kann nur durch Laboruntersuchungen gesichert werden.

 

Prophylaxe:

In der Leitlinie zur Impfung von Kleintieren, die von der Ständigen Impfkommission Vet. herausgegeben wird, ist die Impfung gegen das Rhinotracheitisvirus (Felines Herpesvirus) und das Feline Calicivirus als Verursacher von Katzenschnupfen, sowie gegen das Feline Panleukopenie-Virus (Krankheitserreger der „Katzenseuche“) dringend angeraten.

 

Die nach den Virusbezeichnungen mit RCP bezeichnete Impfung wird von der Ständigen Impfkommission Vet. als sogenannte Core-Komponente angesehen, „gegen die ein jedes Tier zu jeder Zeit geschützt sein muss“. Die erste Impfung erfolgt hierbei in der achten Lebenswoche, ein belastbarer Impfschutz wird durch das boosten in der 12. und 16. Lebenswoche erreicht. Nach der Grundimmunisierung müssen Wiederholungsimpfungen erfolgen. Je nach Lebensumständen des Tieres erfolgen diese nach einem bis spätestens drei Jahren.

 

Es wird von der Impfkommission Vet. empfohlen, gegen die bakteriellen Krankheitserreger impfen zu lassen, falls mehrere Tiere auf engem Raum gehalten werden, z.B. in einem Tierheim oder einer Katzenpension. Eine Impfung gegen Bordetella bronchiseptica ist außerdem in Erwägung zu ziehen, falls die Katze engen Kontakt zu Hunden, Kaninchen oder anderen Tierarten hat, die ebenfalls von diesem Erreger infiziert werden können.

 

Bildquellen: Vier Pfötchen Hilfe, Wikipedia

Endoparasiten


Spülwürmer:

Spulwürmer sind etwa fünf bis zehn Zentimeter lange Würmer, die sich im Dünndarm der Katze ansiedeln. Sie können auch auf den Menschen übertragen werden.

 

Vorbeugung:

Die Katze sollte jährlich entwurmt werden. Gerade Freigänger sollten regelmäßig behandelt werden.

 

Anzeichen:

Die Katze bekommt bei einem Befall mit Spulwürmern ein struppiges Fell, sie magert ab und leidet an Durchfall, Erbrechen und Appetitlosikeit.

 

Diagnose:

Ob Ihre Katze Spulwürmer hat, erkennen Sie durch einen Nachweiß der Parasiten im Kot der Katze.

 

Übertragung:

Katzen können sich durch Beutetiere, infizierten Kot und auch über die Muttermilch anstecken.

 

Behandlung:

Mit einer Wurmkur kann man Spulwürmer in der Regel abtöten

 

Bandwürmer:

Hier lassen sich drei verschiedene unterscheiden: Katzenbandwurm, Hundebandwurm und den auch für den Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm.

 

Vorbeugung:

Gerade wichtig bei Freigängern und wenn kleine Kinder im Haus sind - eine jährliche Entwurmung.

 

Anzeichen:

Die Katze magert stark ab und leidet an Appetitlosigkeit und Durchfall.

 

Diagnose:

Man kann den Bandwurm im Kot der Katze oder im Fell um den After erkennen.

 

Übertragung:

Über das Fressen von Mäusen und Ratten.

 

Behandlung:

Auch Bandwürmer können Katzen mit einer Wurmkur loswerden

Bildquelle: Wikipedia - 1. Bild Spulwürmer 2. Bild Bandwurm

Giardien


Krankheit:

Giardien zählen zu den Protozoen. Das sind kleine Einzeller, die im Dünndarm parasitär werden. Die Giardienzysten werden mit dem Kot ausgeschieden und sind daher hoch ansteckend. Bereits 4 – 14 Tage nach der Infektion scheiden die Tiere die Giardienzysten aus, was bis zu 5 Wochen dauern kann.

 

Übertragung:

Die Übertragung erfolgt durch verunreinigtes Futter und Trinkwasser. Die Parasiten heften sich an die Darmwand wo sie sich stark vermehren, was wiederum zur Schädigung der Darmschleimhaut führt.

 

Anzeichen:

Bei starkem Befall bei Junghunden, Welpen und geschwächten Tieren kommt es zu langanhaltendem Durchfall, der übel riechen kann und eine helle Färbung hat. Typisch für diese Krankheit ist, das die Tiere auf die normale Medikamente gegen Durchfall nicht reagieren. Erbrechen, Abmagerung sowie Entwicklungsstörungen können durch die Dünndarmentzündung auftreten.

 

Therapie:

Das Präparat Fenbendazol wird über 3 Tage verabreicht, das die Parasiten abtötet. Der Nachweis der Infektion erfolgt über eine Kotprobe.

 

Prophylaxe:

Täglicher Wechsel des Trinkwassers , gründliches Ausspülen des Trinkwassernapfes mit heißem Wasser. Das gleiche gilt für den Futternapf

Diarrhö-Durchfall


Krankheit:

Durchfall bei Katzen kann unterschiedliche Ursachen haben wie etwa bei Infektionen, Darmentzündungen, Fremdkörpern im Darm der Katze oder Futter-Unverträglichkeiten, auch Bakterien, Viren oder Parasiten können der Auslöser sein. Durchfall hilft dem Körper der Katze, sich schnell von schädlichen Stoffen zu entledigen. Doch kommt es auch bei Darmreizung, nervösen Störungen, Hormonstörungen und bestimmten Krankheiten zu Durchfall bei Katzen – in diesen Fällen ist es wichtig, die Ursachen des Durchfalls durch den Tierarzt behandeln zu lassen.

 

Symptome:

Der Kot der Katze ist breiig, manchmal auch wässrig, oftmals in seiner Farbe verändert und riecht auffallend unangenehm. Eventuell lassen sich Parasiten, Unverdautes oder Fremdkörper im Kot der Katze feststellen. Eine Katze mit Durchfall ist zudem meist lethargisch und zeigt wenig Appetit.

 

Diagnose:

Bemerkt ein Tierbesitzer, dass seine Katze Durchfall hat, sollte er einen Tierarzt aufsuchen. Dieser untersucht das Tier gründlich. Anhand von Blutproben und Kotproben, manchmal auch mithilfe einer Ultraschall-Untersuchung und einer Röntgen-Untersuchung, kann der Tierarzt die Ursache für den Durchfall bei Katzen eingrenzen.

 

Behandlung:

Die Behandlung beginnt oft den Flüssigkeits- und Elektrolyt-Haushalt der Katze wieder auszugleichen da das Tier durch den Durchfall zuviel Wasser und Salze die der Körper braucht verloren hat. Dies geschieht entweder über Infusionen oder (wenn die Katze nicht gleichzeitig erbricht) durch die Gabe von elektrolythaltigem Pulver, welches man in das Trinkwasser der Katze einrührt. Zudem sollte die Katze für ein bis zwei Tage nichts essen und anschließend eine Schonkost erhalten.

Vergiftung


Zu Vergiftungen bei einer Katze kommt es, wenn Katzen Giftstoffen ausgesetzt sind oder giftige Stoffe mit der Nahrung aufnehmen. Ein Giftstoff ist eine Substanz, die schwerwiegend in den Stoffwechsel der Katze eingreift. Oftmals genügen bereits geringe Mengen des Giftes, bis es zu Symptomen und Gesundheitsstörungen bei der Katze kommt. Bei größeren Giftmengen und ausbleibender Behandlung ist eine Vergiftung lebensgefährlich für die Katze. Gifte kommen prinzipiell überall in der Umgebung vor. Häufig kommt es bei Katzen zu Vergiftungen, wenn sie an giftigen Pflanzen knabbern.

 

Ursachen:

Vergiftungen bei Katzen können verschiedene Ursachen haben. So können sie auftreten, wenn Katzenhalter ihrer Katze bestimmte Lebensmittel oder Medikamente geben, die für Menschen in normaler Dosierung harmlos beziehungsweise hilfreich sind. Schmerzmittel wie z.B Acetylsalicylsäure und Paracetamol können bei der Katze zu Vergiftungen führen. Wer seine Katze damit also selbst „behandelt“, kann sie unbeabsichtigt vergiften. In vielen Fällen vergiften sich Katzen durch Knabbern an Giftpflanzen. Dies können Zimmerpflanzen wie Euphorbien, Kalla und andere sein, ebenso auch Garten- und Wildpflanzen wie Efeu oder Oleander. Auch das Auflecken oder Einatmen von Giften kann bei einer Katze zur Vergiftung führen.

 

Anzeichen:

Vergiftungen bei der Katze können zu unterschiedlichen Symptomen führen. Es spielt eine Rolle, wie die Katze das Gift aufgenommen hat, etwa durch Fressen, Lecken, Einatmen oder über die Haut. Mögliche Anzeichen von Vergiftungen bei der Katze sind unter anderem: Erbrechen, Durchfall bei der Katze Vermehrtes Speicheln Benommenheit, Unsicherheit beim Gehen Zittern, Krämpfe Lähmungen Besonders enge oder weite Pupillen Starke Aufregung und andere Verhaltensauffälligkeiten bei der Katze Eine Vergiftung der Katze kann sich durch akute Symptome bemerkbar machen. Auch kann sich eine Katze schleichend vergiften. In diesem Fall führt das Gift zum Beispiel zunehmend zu Gesundheitsproblemen, wie Leberschäden oder Nierenschwäche bei der Katze.

 

Behandlung:

In den meisten Fällen sorgt der Tierarzt dafür, dass das Gift schnell aus dem Körper der Katze entfernt wird. Dazu eignet sich zum Beispiel eine Magenspülung oder aber der Tierarzt bringt die Katze mit Hilfe von Medikamenten zum Erbrechen. Ist der Giftstoff auf dem Fell, hilft das gründliche Spülen, um die schädliche Substanz abzuwaschen. Bei bestimmten Giften verabreicht der Arzt der Katze ein „Gegengift“, das die Wirkung des Giftes einschränkt oder aufhebt. Je nach Art des Giftes sind weitere Behandlungen wichtig, etwa Infusionen oder die Beatmung der Katze.

Diabetes - Zuckerkrankheit


Krankheit:

Diabetes mellitus oder die Zuckerkrankheit ist eine der häufigsten Stoffwechselstörungen bei Katzen. Die Ursache für die Erkrankung ist ein absoluter oder ein relativer Mangel an dem Hormon Insulin.
Man unterscheidet dabei den Typ 1 und Typ 2.

Symptome:

Zeigt Ihre Katze folgende Symptome, müssen Sie rasch Kontakt zu einem Tierarzt aufnehmen: 

  •  Diabetische Ketoazidose: 
  •  Erbrechen
  •  Anzeichen einer Austrocknung (Wenn Sie eine Hautfalte ziehen und sie wieder loslassen, verstreicht diese nicht sofort, sondern bleibt länger stehen. Die Schleimhäute sind trocken, der Speichel wird zäh und klebrig)
  •  Bewusstseinsstörung/Teilnahmslosigkeit/Koma
  •  Unterzuckerung: 
  •  Unruhe, Nervosität
  •  Muskelzittern
  •  Krämpfe und Lähmungen
  •  Teilnahmslosigkeit / Bewusstseinstrübung / Koma



Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass es sich um eine Unterzuckerung handelt, können Sie dem Tier vorsichtig etwas in Wasser aufgelösten Traubenzucker tropfenweise in den Fang geben. 

Achten Sie dabei darauf, dass sich das Tier nicht verschluckt. Auch wenn sich ihr tierischer Patient daraufhin erholt, sollte er von einem Tierarzt untersucht werden.

Verlauf:

Bei einem Typ 1-Diabetes wird kein Insulin mehr gebildet, weil die Insulin bildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Katzen sind jedoch eher von einem Typ 2-Diabetes betroffen. 

Bei einem Ty 2-Diabetes hat das Insulin seine Wirksamkeit eingebüßt, weil die Zelle auf das Andocken des Insulins nicht mehr oder weniger sensibel reagiert – man spricht hier auch von einer Insulinresistenz. Häufig ist bei einem Typ-2-Diabetes auch die Insulinbildung gestört. 

Hauptkennzeichen beider Formen der Erkrankung ist der dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel. Die Symptome der Zuckerkrankheit sind zu Beginn der Erkrankung meist wenig ausgeprägt und werden daher leicht übersehen. Die Katzen trinken etwas mehr (Polydipsie) und scheiden auch mehr Wasser aus (Polyurie). 

Sie können müde wirken. Auffällig mag der Heißhunger der Tiere sein – vor allem, wenn sie an Gewicht verlieren, obwohl sie viel fressen. Doch auch Übergewicht kann gemeinsam mit Diabetes mellitus auftreten. Besonders bei Katzen handelt es sich dabei jedoch eher um eine Ursache und weniger um eine Folge der Hormonstörung.

Darüber hinaus haben Katzen mit Zuckerkrankheit häufig ein stumpfes Fell. In Einzelfällen fallen eine Hinterhandschwäche, übertriebene „eckige“ (ataktische) Bewegungen und/oder eine plantigrade Fußung der Hinterbeine auf. Dabei tritt die Zehengängerin Katze mit der ganzen Fußsohle der Hinterhand auf. 

Da Diabetes mellitus den gesamten Energiehaushalt des Organismus durcheinanderbringt, sind viele Organe und Körperfunktionen empfindlich gestört. Beispielsweise sind die Wundheilung erschwert und das Immunsystem geschwächt. Hartnäckige Infektionen der Harnwege können auftreten. Häufig leiden Diabetiker auch unter Durchblutungsstörungen. 

Gefürchtet ist die Entwicklung einer diabetischen Ketoazidose: Tiere mit einer diabetischen Ketoazidose zeigen Symptome einer Austrocknung, sie erbrechen sich, ihr Bewusstsein ist eingetrübt, sie sind teilnahmslos und können letztlich ins Koma fallen. Bei diesen Symptomen muss das Tier sofort in tierärztliche Behandlung. Die Diagnose Diabetes mellitus stellt der Tierarzt anhand verschiedener Blut- und Harnuntersuchungen. Die alleinige Bestimmung des Nüchtern Blutzuckers reicht zur Diagnose bei der Katze nicht aus. Denn bei unseren Stubentigern kann es in Stresssituationen (eben einem Tierarztbesuch) zu vorübergehenden Erhöhungen des Blutzuckerspiegels kommen.

Therapie:

In erster Linie geht es bei der Therapie des Diabetes mellitus darum, den Blutzuckerspiegel konstant zu senken und den Energiehaushalt zu stabilisieren. Meist müssen diabetische Tiere hierzu mit Insulin behandelt werden. In der Regel wird das Hormon zweimal täglich unter die Haut gespritzt. Üblich ist die Gabe des Insulins kurz vor einer Mahlzeit. 

Allerdings kann es bei dieser Methode zu einer Unterzuckerung kommen, wenn die Katze die Nahrung verweigert. Daher wird den Haltern schlechter Fresser manchmal empfohlen, die Katze erst nach der Mahlzeit zu spritzen. Zu einer gefährlichen Unterzuckerung kann es übrigens auch kommen, wenn sich die Katze erbricht oder sie sich sehr anstrengen muss.

In einigen wenigen Fällen von Zuckerkrankheit bei Katzen können statt der Insulinspritze auch Tabletten, sogenannte orale Antidiabetika, eingesetzt werden. Diese Arzneimittel regen die Bauchspeicheldrüse zur Produktion von körpereigenem Insulin an. Doch diese Medikamente wirken nur im Anfangsstadium der Erkrankung und können Nebenwirkungen haben.

Die meisten diabetischen Katzen benötigen eine Behandlung mit Insulin. Einen weiteren Grundpfeiler der Diabetes Therapie stellt die Ernährung dar. Prinzipiell sollten übergewichtige Tiere abnehmen. Katzen sprechen sehr gut auf eine spezielle Diabetes Diät an, die vor allem aus Proteinen und Fett besteht. Wenn diese eiweißreiche, stärkearme Diät strikt eingehalten wird, kann in vielen Fällen sogar die Insulindosis gesenkt werden. Wichtig ist des Weiteren, dass der Energiegehalt der täglichen Mahlzeiten immer etwa gleich ist, denn die Insulindosis ist darauf abgestimmt.

Das Leben ist trotzdem lang und gut

Große Schwankungen des Energiegehaltes könnten zu Überzuckerungen oder Unterzuckerungen führen. Darüber hinaus bekommen mehrere kleine Mahlzeiten dem Diabetiker auf vier Pfoten besser als ein üppiges Mahl am Tag. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Fütterungszeiten ist unerlässlich, um die gefährlichen Schwankungen des Blutzuckers in Grenzen zu halten. Die Therapie des Diabetes mellitus fordert viel Engagement, Konsequenz und Beharrlichkeit, doch wer die Herausforderungen des Alltags mit einem zuckerkranken Stubentiger meistert, wird mit einem Tier belohnt, das trotz seiner Krankheit eine relativ hohe Lebenserwartung hat und dieses Leben auch in vollen Zügen genießen kann.


Schildrüsenüberfunktion


Krankheit:

Eine Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen, auch Hyperthyreose genannt, lässt sich meist auf einen gutartigen Knoten in der Schilddrüse zurückführen. Dieser übernimmt dann die Ausschüttung bestimmter Hormone, die eine entscheidende Bedeutung bei den Stoffwechselvorgängen haben: Sie beschleunigen den Stoffwechsel, was zu einem der typischen Symptome bei einer Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen führt.

Symptome:

Gewichtsverlust trotz gesteigerten Appetits

Weil Ihr Vierbeiner mehr Energie umsetzt, steigert sich sein Appetit. Entsprechend können Sie in der Regel auch eine deutliche Zunahme der Kotmenge feststellen, die Ihr Liebling in seinem Katzenklo hinterlässt. In dieser Krankheitsphase erscheinen betroffene Katzen zunächst noch munter und äußerlich gesund.

Das ändert sich, wenn sich im Krankheitsverlauf ein weiteres Symptom äußert: Trotz des gesteigerten Hungers verliert Ihre Samtpfote an Gewicht, wenn sie unter dieser Krankheit leidet. Unbehandelt führt eine Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen zu einer völligen Abmagerung.

Verlauf:

Im Krankheitsverlauf lassen sich entsprechend weitere Symptome für die Erkrankung erkennen, die deutlich machen, dass Ihr Stubentiger schwer krank ist.

So kommt es verstärkt zu Magen- und Darmproblemen mit Erbrechen und Durchfall. Sowohl der Herzschlag als auch die Atemfrequenz sind deutlich erhöht, was einerseits zu Hyperaktivität führt, sich andererseits auch in Aggressivität äußern kann.

Äußerlich lässt sich die Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen anhand eines ungepflegten Äußeren erkennen: Das Fell ist stumpf und struppig, die Krallen zu lang, weil sie zu schnell nachwachsen. Je weiter die Krankheit voranschreitet, desto deutlicher werden auch Symptome wie Verhaltensänderungen.

Therapie:

Prinzipiell gibt es drei Therapiemöglichkeiten: die lebenslange Gabe von Medikamenten, die chirurgische Entfernung des überaktiven Schilddrüsengewebes und die Radiojodtherapie. Mit speziellen Medikamenten (Wirkstoffe Methimazol und Carbimazol) kann die Bildung von zu viel Thyroxin gehemmt werden. Der Thyroxinspiegel im Blut sinkt, und der Zustand der Katze normalisiert sich. Allerdings muss sie ihr restliches Leben die Arzneimittel einnehmen, was den Besitzer manchmal vor eine unlösbare Aufgabe stellt, denn viele Katzen wehren sich erfolgreich gegen die Einnahme der Tabletten. Außerdem vertragen einige Katzen die Medikamente nicht. Sie zeigen Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Erbrechen, Hautausschlag und Juckreiz.


Chronische Nierenerkrankung


Krankheit:

Bei Hauskatzen sind chronische Nierenerkrankungen eine der häufigsten Todesursachen. Gerade ältere Tiere sind oft betroffen. Da gerade im frühen Stadium einer Nierenerkrankung oft die Anzeichen fehlen, bleibt die Krankheit meist erst unerkannt. Die ersten Erscheinungen und somit Sympthome der Krankheit tauchen meist erst auf, wenn bereits zwei Drittel der Nierenfunktion verloren gegangen sind. Sind die Nieren erst einmal soweit geschädigt, können sie ihre Arbeit nicht mehr machen und filtern somit nicht mehr genug Giftstoffe aus dem Blut. Da diese Giftstoffe nun nicht mehr durch den Urin ausgeschieden werden, häufen sie sich im Blut an, was letztendlich einen Anstieg des Blutdrucks zur Folge hat.

Anzeichen:

starker Durst, Fressunlust, vermehrter Harndrang, Abgeschlagenheit, Erbrechen und ebenfalls Gewichtsverlust. Darüber hinaus können erkrankte Katzen ein struppiges Fell, Mundgeruch und sogar Geschwüre im Mund aufweisen.

Übertragung:

Chronische Nierenerkrankungen sind nicht von Katze zu Katze übertragbar.

Auslöser:

Auslöser kommen viele in Frage, auch wenn diese im Nachhinein nicht immer festgestellt werden können. Zu den Auslösern gehören: genetische Faktoren (vor allem bei Langhaar Katzen, für Maine Coon, Abessinier, Siam, Russisch Blau und Burmesen ist die genetische Anfälligkeit bereits nachgewiesen), bakterielle Infektionen, Vergiftungen, Tumore, Viruserkrankungen wie beispielsweise die FELV, Autoimmunerkrankungen.

Therapie:

Auch wenn sich ein bereits entstandener Nierenschaden nicht wieder beheben lässt, kann man doch noch einiges tun, damit es der Katze besser geht. Wichtig ist es, die Krankheit möglichst früh zu erkennen. Ist die Diagnose gestellt und leidet die Katze tatsächlich an einer chronischen Nierenerkrankung, muss sie zunächst eine strenge Diät einhalten, um die Menge an harnpflichtigen Stoffen, wie vor allem Phosphat und Stickstoffverbindungen, in der Nahrung zu reduzieren. Ebenfalls müssen die Begleiterscheinungen der Krankheit bekämpft werden. Eine Heilung der Krankheit ist leider nicht möglich, dennoch kann man durch die Therapie dem betroffenen Tier wieder ein Stück Lebensqualität herstellen. Nierentransplantationen bei Katzen sind sehr kostenintensiv und werden daher nur sehr selten durchgeführt.